Die Haushaltslage unseres Kreises ist angespannt – doch wir Grüne packen das Problem an der Wurzel. Mit unserem Antrag für einen Arbeitskreis strategische Haushaltsplanung haben wir einen konkreten Weg vorgeschlagen, um Konsolidierung und Zukunftsinvestitionen unter einen Hut zu bringen.
Denn eines ist klar: Wir können nicht länger nur von der Substanz leben.
Warum der Antrag dringend ist

Der Kreis steht vor einer finanziellen Zerreißprobe. Die Verwaltung hat die Kreisumlage 2026 nur durch die Auflösung von Rücklagen noch halbwegs stabil halten können – doch für 2027 droht ein Anstieg um 32 Millionen Euro. Das ist kein Alarmismus, sondern Realität. Wir brauchen jetzt eine gemeinsame Kraftanstrengung von Politik und Verwaltung, um:
- Konsolidierungsvorschläge zu erarbeiten – ohne Pflichtaufgaben oder gesetzliche Standards zu opfern,
- nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die Zukunftsaufgaben nicht gefährden (z. B. Klimaschutz, soziale Infrastruktur, Digitalisierung),
- bis zum Haushalt 2027 einen Maßnahmenkatalog vorzulegen, der Sparen und Investieren klug verbindet.
Für diese Aufgabe halten wir einen Arbeitskreis, indem geschützt auf Augenhöhe. ohne politisches Schaulaufen beraten werden kann, für ein gutes Instrument.
Leider fand unser Antrag keine Mehrheit – dabei geht es nicht um Parteipolitik, sondern um handfeste Lösungen für die Bürger:innen. Wer heute blockiert, riskiert morgen noch höhere Umlagen oder Kürzungen bei wichtigen Leistungen. Es geht um mehr als Zahlen – es geht um unsere Lebensqualität. Wenn wir jetzt nicht handeln, zahlen am Ende alle drauf: durch höhere Abgaben, schlechtere Leistungen oder verpasste Chancen.
zum Antrag….